Wie Brauchtum lebendig bleibt

Das Hotel EUROPÄISCHER HOF***** unterstützt die Gasteiner Perchten

Das Hotel EUROPÄISCHER HOF***** unterstützt die Gasteiner Perchten

Jedes vierte Jahr, wenn am 6. Januar die Zeit der Raunächte zu Ende geht, wird im Gasteinertal ein archaischer Brauch lebendig: Wilde Gesellen, fantasievoll maskiert und verkleidet, begleitet von Musik, vom Lärm der Glocken und Knallen der Peitschen, ziehen durch die Orte. Sie treiben Schabernack, verjagen die Mächte des Bösen und bringen Glück für das kommende Jahr ins Haus. Im Mittelpunkt steht Frau Perchta, eine alpenländische Sagengestalt, die im Salzburger Land seit Urzeiten verehrt wird.
Sie sind echte Gasteiner Mannsbilder, jung und alt, höchst engagiert, ihre Familien schon seit Generationen dem Brauchtum verpflichtet: die Gasteiner Perchten. Angeführt vom Perchtenhauptmann — zurzeit ist das Andreas Mühlberger — organisieren sie alle vier Jahre ein Spektakel, das urtümlich anmutet in einer modernen Welt, das den Betrachter verblüfft und fasziniert und die Identität der Menschen im Gasteinertal noch heute prägt.

Am 1. Januar 2014 fand nach vier Jahren wieder der Perchtenlauf in Bad Gastein statt. Er endet im Hotel EUROPÄISCHER HOF. Das Fünf-Sterne-Haus fördert diese Tradition aus gutem Grund: ,Die Gasteiner Perchten üben eine besondere Anziehungskraft aus", sagt Hoteldirektor Dietmar Wernitznig. „Einheimische wie Feriengäste lassen sich jedes Mal wieder begeistern und kommen zum Teil extra von weit her angefahren. Von solchen Brauchtumsveranstaltungen profitiert das Image des gesamten Gasteinertals, sie sind ein großer Tourismusfaktor. Wir haben das neue Museum gerne unterstützt und sind stolz darauf, dass die Perchten 2014 wieder bei uns Station gemacht haben und unsere Gäste diese einzigartige Bad Gasteiner Tradition erleben konnten.“


Wie aktuell die Tradition hier geblieben ist, zeigte sich eindrucksvoll im Sommer 2012: Im Juni wurde in Bad Gastein nach siebenmonatiger Bauzeit das neue Perchtenmuseum festlich eröffnet. Liebevoll mit ortstypischer Wandmalerei ausgestattet, präsentiert es Exponate aus 155 Jahren Vereinsgeschichte und über 500 Jahren Perchten-Historie. Wer in die Welt der Sagen und Bräuche rund um Frau Perchta und ihre wilde Jagd eintauchen will, kann dies nun zu jeder Jahreszeit tun. Ein Aufenthalt in der ursprünglichen Berglandschaft des Gasteinertals ermöglicht es, einen Blick in eine andere Zeit zu werfen, in der die Menschen den unergründlichen Naturgewalten mit Furcht, aber auch Respekt und Humor begegneten.

 

Schön und schiach

Perchta, deren Wurzeln vermutlich bis zu den Kelten zurückreichen, ist eine Frau mit zwei Gesichtern. Auf der einen Seite strahlend schön, von Sonnenlicht umgeben; auf der anderen Seite die furchterregende Fratze einer Hexe — Sinnbild für die gute und die böse Seite der Natur und ihrer Kräfte. Begleitet wird sie von einer Vielzahl an bunten Gestalten: dem Vorteufel, der Habergoaß, Hanswurst, Klaubauf, den Bären mit ihrem Treiber, Körberlmandl, Rastlbinder und Schleiferweiberl, um nur einige zu nennen. Insgesamt laufen etwa 140 verschiedene Figuren im Zug mit. Immer vorneweg toben Kaminkehrer, Wercher und Zapfenmandl, die ruckzuck jedes Dach erklimmen und die Zuschauer mit Schnee bewerfen. Auch biblische Gestalten wie die Heiligen Drei Könige sind vertreten, denn in den seit dem 16. Jahrhundert belegten Perchtenläufen spiegeln sich heidnische wie christliche Traditionen wider.
Blickfang und aufwendigste Kostüme im Zug sind aber die „Schönperchten", die einen weithin sichtbaren, mehrere Meter hohen Kopfputz tragen, der üppig mit Glas- und Schmuckelementen verziert ist. Sie stehen für das Gute im Wirken der Frau Perchta und erweisen dem Publikum entlang des 16 km langen Weges ihre „Referenz", indem sie sich tanzend mit ihren ca. 50 kg schweren Kappen verneigen — bis zu 400 Mal am Tag. Selbst im Winter eine schweißtreibende Leistung!
Ihr Gegenstück bilden die „Schiachperchten", deren abstoßende Larven nicht nur Kinder erschauern lassen. Sie ähneln äußerlich den bekannten Krampussen, haben aber eine andere Bedeutung: In Schaffell gekleidet, mit Hörnern, grotesken Tier- und Teufelsmasken verkörpern sie das Böse und die ungebändigten Launen der Natur, die dunklen Tage, Unwetter, Blitzschlag, Lawinen. In der rauen Bergwelt der Hohen Tauern waren die Menschen von jeher den Naturgewalten schutzlos ausgeliefert. Im christlichen Glauben, aber auch in ursprünglichen Ritualen wie dem Perchtenlauf, fanden sie Trost.

 

Weltkulturerbe zum Anfassen

Wie wichtig gelebtes Brauchtum für die Identität einer Region, für das Wohlbefinden ihrer Bewohner und den Zusammenhalt der Gesellschaft ist, haben sogar die Vereinten Nationen erkannt. Im März 2011 wurden die Gasteiner Perchten auf Antrag ihres Hauptmanns Andreas Mühlberger in die UNESCO-Liste für immaterielles Kulturerbe aufgenommen.

 

Allgemeine Information über das Hotel

Das luxuriöse Hotel EUROPÄISCHER HOF gehört zu den fünf besten 5-Sterne-Häusern im Salzburger Land. Schon beim Betreten des Foyers ist die räumliche Großzügigkeit zu spüren, die das Haus auszeichnet und die sich auch in den mindestens 35 m² großen, mit Vollholzmöbeln stilvoll eingerichteten Wohlfühlzimmern (insgesamt 111 Zimmer und Suiten) widerspiegelt. Hoteldirektor Dietmar Wernitznig und seine Mitarbeiter kümmern sich mit viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit um das Wohlergehen der Gäste. Küchenchef Franz Schönegger verwöhnt Gourmets im Hotelrestaurant, in Schubert's Café und in der Gasteiner Klause mit Salzburger Spezialitäten und internationalen Gerichten.

Das Hotel EUROPÄISCHER HOF***** liegt mit dem Nationalpark Hohe Tauern in einer der schönsten Berglandschaften Europas sowie unmittelbar am 18-Loch-Golfplatz des GC Gastein und bietet WTA-erprobte Sandtennisplätze: Die Topanlagen des Hotels bilden vom den Centre-Court des WTA-Turniers NÜRNBERGER Gastein Ladies und rücken das Gasteinertal alljährlich ins Zentrum der internationalen Tenniswelt. Das Hotel EUROPÄISCHER HOF***** ist in dieser Zeit offizielles Spielerinnenquartier.

Ob Sonnenskilauf und Tennis, Golfen, Wandern oder Mountainbiken vom Frühjahr bis in den Herbst oder Skifahren, Snowboarden, Langlaufen, Rodeln und Schneeschuhwandern im Winter – die Gäste können hier in zahlreichen Varianten ihren Urlaub aktiv verbringen. Das Gasteinertal ist Teil der Sportwelt amadé mit mehr als 220 km top gepflegter Abfahrten, Tiefschneepisten und Snowboardhängen bei Schneesicherheit bis Ende April (1.600 – 2.700 m Seehöhe). Mit der hauseigenen Gasteiner Therme verfügt das Hotel, das ganzjährig geöffnet hat, über eine großzügige Beauty- und Relaxoase mit eigenem Thermalschwimmbad. In der Kategorie „Wellnessangebot“ belegte Bad Gastein bei der „Best Ski Resort“-Studie 2012 übrigens den 1. Platz.


Information:
Hotel EUROPÄISCHER HOF*****, Hoteldirektor Dietmar Wernitznig
Miesbichlstraße 20, 5640 Bad Gastein
Telefon +43 6434 2526-0, Fax -262
office@europaeischerhof.at, www.europaeischerhof.at


Medienbetreuung:
Mario Lug / Mario Lug Media
Baumbichlstraße 2/6
5026 Salzburg / Austria
Tel:  +43 (0) 650 201 22 22
E-Mail: office@medientrainer.at
Website: www.medientrainer.at

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